Erfahrungsberichte

Patient 1:

Der Patient ist männlich, 20 Jahre alt und von Beruf Schüler. Seine Hobbies sind Snowboard fahren und Fußball spielen (bis 4 x in der Woche Training und Spiele). Zudem geht er regelmäßig ins Fitneßstudio.
Anamnese: Seit ca. 5 Jahren Schmerzen in beiden Knien
Ärztliche Diagnosen: Patellaspitzensyndrom, Wachstumsschmerzen, Fehlstellung der Patella.
Behandlungsprogramm: intensive Zielgerichtete Krankengymnastik zur Kräftigung der stabilisierenden Knie- und Beinmuskulatur; Beinachsentraining; Spiraldynamik; sensomotorische und koordinative Übungen für die Fußmuskulatur sowie die Empfehlung für Podo-Balance-Sohlen.
Umsetzung des Behandlungsprogramms: Anfänglich kam der Patient 2 - 3 Mal in der Woche zur Krankengymnastik-Behandlung und trug seine Einlagen (wie bei jungen Leuten häufig zu registrieren ist) sehr spärlich. Nach wiederholtem Erklären der Wirkungsweise trug er die Sohlen regelmäßig.
Ergebnis: Er merkte sehr schnell eine deutliche Besserung seiner Beschwerden, so dass die Krankengymnastik auf einmal wöchentlich reduziert werden konnte. Nun trägt er die Einlagen ständig und die Knieprobleme sind nahezu verschwunden.

Fazit des Patienten: Er fühlt sich sportlich fitter und ist schmerzfrei.

Patient 2:

Der Patient ist männlich, 53 Jahre alt und von Beruf her Ausbilder bei der Polizei. Neben seinem Beruf beschäftigt er sich in seiner Freizeit mit seinen Hunden.
Anamnese: permanente Rückenschmerzen seit mehreren Jahren
Ärztliche Diagnose: degeneratives (abnutzungsbedingtes) Wirbelsäulen - Syndrom
Behandlungsprogramm: Krankengymnastik zur Kräftigung der tiefliegenden Rückenmuskeln; Beckenbodengymnastik; Spiraldynamik sowie Podo-Balance-Sohlen
Umsetzung des Behandlungsprogramms: Vor der ersten Krankengymnastik-Behandlung hat der Patient seine Podo-Balance-Sohle erhalten. Neben permanenten Tragen der Sohlen hat er 2 x wöchentlich Krankengymnastik gehabt und ebenfalls seine Übungen eigenständig durchgeführt.

Ergebnis: Bereits nach ca. 6 Wochen war er nach eigenen Angaben schmerzfrei, trägt seine Sohlen aber nach wie vor permanent.

Fazit meiner Erfahrung: Nachdem sich eine Verbesserung der Beschwerden ergeben hat, rate ich meinen Patienten die Einlagen weiterhin zu tragen, damit sich die neue Körperhaltung manifestieren kann. Ein Paar zum Wechseln erleichtert diese Absicht. Zudem ist es ist wichtig und unumgänglich, dass verschiedene Berufssparten (Physiotherapeuten, Orthopädische Schuhmacher und Ärzte eng miteinander zusammenarbeiten. So kann jeder einen Einblick in den Arbeitsbereich des anderen bekommt um sich informieren. Dies würde eine optimale Beratung und Versorgung des Patienten gewährleisten.